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Handmaschinenstickerei

      Handmaschinenstickerei

Bernhard Hollenstein

   

In diesem schönen Toggenburgerhaus betreibt Bernhard Hollenstein eine der letzten Handstickereien.

Die Maschine wurde um 1890 hergestellt und im
Jahre 1935 vom Obertoggenburg an den
heutigen Standort im Ehratsrick gezügelt.

1828 erfand Josua Heilmann die erste Stickmaschine. Mit
dem Pantographen wird das Stickmuster parallel auf die bis
312 Nadeln übertragen, die dann gleichzeitig in sechsfacher Verkleinerung sticken. Bis zum Jahre 1900 waren in der
Ostschweiz über 18'000 Maschinen in Betrieb, wovon
nur noch wenige Stücke übriggeblieben sind.

Noch fehlen einige Blumen auf der Trachtenstickerei...
...zur Fortsetzung werden Nadeln mit neuem Faden in
die Klupper eingesetzt.
Als Stickboden wird hier Samt verwendet.
Im grosszügigen Sticklokal ist Platz für eine zweite Maschine.
Die Stickerei ist fertig und bereit
für die Trachtenschneiderin.
Ein Besuch in der Handstickerei lässt sich mit
einer schönen Wanderung über das Schnebelhorn
und einem währschaften Essen im Schäfli
in Wiesen verbinden.
Bienen sind eine weitere Leidenschaft des Stickers.