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Alte Musterbücher mit Stickereikollektionen |
Nach der Nummerierung lassen sich die handgezeichneten Stickvorlagen finden |
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1878 baute Saurer die ersten dreistöckigen Hand-Stickmaschinen mit einer Sticklänge von 4,2 Metern. Saurer war ein grosser Stickmaschinenbauer und ist noch heute weltweit führend in der Herstellung moderner Stickautomaten.
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1869 verliess die erste dreistöckige Handstickmaschine das Saurer-Werk in Arbon.
Das Bild zeigt eine weiterentwickelte Maschine um 1900.
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Dampfbetriebene Doppelmaschine mit 1624 Nadeln, einer Ansicht der Saurer-Werke und der erzielten Auszeichnungen.
Mit dieser Weiterentwicklung wurde versucht, die grosse Nachfrage nach Stickereien zu befriedigen.
Die St. Galler Stickerei war um 1900 das wichtigste Exportgut der Schweiz. |
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| Punschmaschine um 1900. Mit dem Pantografen wird das Muster abgefahren und die Bewegungen werden auf Lochkarten gestanzt. Über ein Lesegerät steuern die Lochbänder dann die Schifflistickmaschine und ersetzten den Sticker, der bisher den Pantografen geführt hat. |
Die Schiffchenmaschine wurde von Isaak Gröbli
aus Uzwil erfunden und diese erste funktionsfähige
Maschine wurde 1864 durch Rieter Winterthur erbaut. |
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Vogtländische Maschinenfabrik in Plauen um 1900 |
Der Handwerksbetrieb hat sich ab 1881 in wenigen Jahren
zum zweitgrössten Arbeitgeber Sachsens mit 3'600
Beschäftigten entwickelt. Der beispiellose Aufschwung zeigt die Bedeutung der Stickereiindustrie. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges, dem Kulturwandel und der Weltwirtschaftskrise begann die Krise der Stickereiindustrie. Mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges, dem Kulturwandel und der Weltwirtschaftskrise begann der Niedergang der Stickerei. Gegen eine geringe staatliche Entschädigung haben die arbeitslosen Sticker die Maschinen zur Zerstörung freigegeben. |
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Produktionstafel der Vogtländischen Maschinenfabrik in Plauen. Während den ersten elf Jahren (1881-1892) wurden
1'000 Maschinen ausgeliefert, danach in den ersten 7 Monaten des Jahres 1912 die gleiche Menge.
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10 Yard Schiffchenstickmaschine der Vogtländischen Maschinenfabrik mit Pantograf und 908 Nadeln
Hier wird das Prinzip der Nähmaschine angewandt. Dank dem mechanischen Antrieb ist die Leistung acht bis
zehnmal grösser wie bei der Handstickmaschine.
(Bilder aus dem Verkaufskatalog der Vogtländischen Maschinenfabrik 1913) |
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